Magach 6 - M60 Blazer - Italeri - 1:35
gebaut Februar 2007
Der Magach 6 - ein israelischer M60A1 Patton mit ERA ( Reaktivpanzerung )
Als die UdSSR im Jahre 1957 mit der Entwicklung des T-54 begann wurde als amerikanische Reaktion der M48 mit einem neuen Motor und einer verbesserten Bewaffnung ausgestattet. Dieses neue Panzermodell wurde ab 1960 unter der Bezeichnung M 60 Patton in Dienst gestellt und insgesamt wurden über 15.000 Stück dieses Panzers gefertigt.
1963 erschien der weiterentwickelte M 60 A1 der bis 1980 gebaut wurde. Er wurde auch an verschiedene befreundete Staaten wie Israel, Jordanien , Italien , Österreich und auch an den Iran geliefert.
Von der IDF ( Israelische Armee ) wird der M60 als Magach 6 bezeichnet. Vor der Libanon Invasion im Jahr 1982 durch Israel wurden die vorhandenen M 60 weiter verbessert. Die Fahrzeuge eine neue reaktive Zusatzpanzerung ERA ( explosive reactive armor ) , Nebelwerfer , neue Ketten u.s.w. . Die verbesserte Version wurde unter der Bezeichnung Magach 6B in Dienst gestellt .
Das auffälligste Merkmal des Magach 6 ist die Reaktivpanzerung.
Eine Reaktivpanzerung , auch als ERA ( explosive reactive armor ) bezeichnet , stellt eine spezielle Methode schlecht gepanzerte Fahrzeuge zusätzlich gegen Beschuss zu schützen. Sie wurde Ende der 60er Jahre von dem Deutschen Manfred Held entwickelt.
Die Reaktivpanzerung besteht aus Kacheln die auf die passive Stahlpanzerung montiert werden . Jede der Kacheln enthält eine Schicht Sprengstoff der mit einer Metallplatte abgedeckt ist. Wenn nun ein Geschoß auf die Reaktivpanzerung trifft explodiert der Sprengstoff und schleudert die Metallplatte dem Projektil entgegen. Die Geschoßwirkung wird dadurch teilweise oder komplett aufgehoben.Die Reaktivpanzerung wird häufig bei sowjetischen Panzern angewandt, da die passive Panzerung dieser Fahrzeuge im Vergleich zu westlichen Modellen relativ schwach ist.











Nachdem die Decals an Ort und Stelle sind folgt eine weiter Schicht glänzender Klarlack dem eine geringe menge der Grundfarbe es Modells beigemischt wurde, so das die Übergänge der einzelnen Farben etwas abgemildert werden und die Aufkleber nicht mehr so unnatürlich leuchtend weiß sind.
Auf diese , wiederum 24h getrocknete Klarlackschicht , trage ich nun das so genannte " Washing " auf. Dadurch gewinnt die Lackierung optisch an Tiefe und wirkt lebendiger und realistischer. Ich verwende dazu mit Terpentin stark verdünnte Ölfarbe , und zwar in so starker Verdünnung das die Konsistenz wie Wasser ist. Mit einem kleinen Pinsel nimmt man etwas von der Flüssigkeit auf. Sobald man an einen Spalt oder eine Vertiefung kommt saugt diese die Flüssigkeit durch den Kapillar Wirkung auf . Eventuell zu viel aufgebrachte Farbe saugt man mit einem etwas größeren Pinsel einfach weg. Auf diese Weise werden alle Vertiefungen , Nieten , Schraubenköpfe , Falten in Abdeckplanen , u.s.w. betont.Hier gilt: besser zu wenig als zu viele auf einmal. Man behandelt alle notwendigen Stellen zuerst einmal mit wenig der Washing-mischung und wiederholt dann das ganze so oft bis der gewünschte Effekt erreicht ist.
Wenn dieses erste Washing trocken ist bringe ich weitere Verschmutzungen , wie sie durch Dreck , Rost oder ablaufendes Wasser entstehen , an . Dazu verwende ich wieder Ölfarben in verschiedenen Brauntönen für Rost und Dreck und in Weiß um Wasserspuren darzustellen. Mit einem sehr feinen Pinsel tupft man ein winzige Menge der Farbe auf und verstreicht sie nach einer kurzen Antrocknungszeit nach unten.
Das Ergebnis sollte etwa so aussehen:

Aktualisiert (Freitag, den 10. Februar 2012 um 08:35 Uhr)

