Sd.Kfz 232 6 Rad 2.Panzerdivision - Italeri - 1:72
gebaut Januar 2012
Die Bezeichnung Sd.Kfz 232 wurde für zwei unterschiedliche Panzerspähwagen der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg vergeben:
Sd.Kfz. 232 (6-Rad) Funk
Sd.Kfz. 232 (8-Rad) Funk
Wenn auch beide Fahrzeuge komplett unterschiedliche Konstruktionen und Konzepte darstellten, war der Einsatzzweck beider Fahrzeugtypen die Aufklärung. Beide Sd.Kfz. 232 waren Funk-Ausführungen der Panzerspähwagen Sd.Kfz. 231.
Im Juni 1929 hatte man bereits Baubedingungen für einen 6-Rad-Wagen erlassen. Bei den drei Firmen Magirus, Daimler-Benz und Büssing-NAG ging man von schon vorhandenen LKW-Fahrgestellen aus; die gleich großen Spähwagen unterschieden sich durch ihre Motoren und ihr Gewicht. Den schweren Panzerspähwagen mit der Bezeichnung Sd.Kfz. 231 gab es von der Firma Büssing-NAG mit einem Vierzylinder-Motor G, durch den das Fahrzeug eine Geschwindigkeit von 70 km/h erreichte. Von den vier Mann Besatzung war einer als Rückwärtsfahrer eingesetzt, hierbei konnte eine Geschwindigkeit von 32 km/h erreicht werden. Der Spähwagen war 5570 mm lang, 1820 mm breit, 2250 mm hoch und wog 5,35 t. Die Bewaffnung bestand aus einer 2-cm-KwK mit 200 Schuss und einem MG 13 mit 1300 Schuss. Der Kraftstoffvorrat betrug 90 l, der Verbrauch etwa 35 l auf 100 km.
Das Fahrzeug der Firma Magirus, ebenfalls ein Sd.Kfz. 231, besaß einen Sechszylinder-Motor S 88, mit dem der Wagen vorwärts und rückwärts jeweils 62 km/h erreichte. Das 6 t schwere Fahrzeug verbrauchte etwa 40 l/100 km und trug deshalb einen auf 110 l erhöhten Kraftstoffvorrat. Diese Firma hat auch das Sd.Kfz. 232, den gepanzerten Funkwagen, geliefert, der leicht an der großen, gewölbten Dachantenne erkennbar war. Die Gesamthöhe stieg dadurch auf 2870 mm an. Diese beiden Typen wurden auch von Daimler-Benz geliefert. Hier war ein Sechszylinder-Motor M 09 von 68 PS Leistung eingebaut. Die Geschwindigkeiten waren mit denen des Büssing-Musters identisch. Der Kraftstoffvorrat von 105 l reichte für eine Fahrstrecke von 300 km.
Der Panzerspähwagen Sd.Kfz. 232 war mit einer großen Rahmenantenne für das Mittelstreckenfunkgerät ausgerüstet, wodurch er sich vom sonst identischen SdKfz 231 unterschied.




Aktualisiert (Dienstag, den 07. Februar 2012 um 08:24 Uhr)

