Sd.Kfz.131 7,5cm PAK 40/2 auf GWII Marder II
gebaut September 2006
Da die Schwachpunkte der Baureihe sehr schnell zu Tage traten, wurde ein Teil der Chassis für verschiedene Selbstfahrlafetten verwendet, die sich in ihrem Aufgabengebiet größtenteils besser bewährten als der eigentliche Panzerkampfwagen. So erging Ende 1941 in Anbetracht der erkannten Defizite einer motorisierten Panzerabwehr der Auftrag, durch Umbau der Panzer-II-Fahrgestelle einen Panzerjäger zu schaffen, der mit der massenhaft erbeuteten russischen 7,62-cm-Pak ausgerüstet werden sollte. Von den Marder II genannten Fahrzeugen wurden bis Mai 1942 150 Stück ausgeliefert; 60 weitere Sd.Kfz. 132 sollten folgen, sobald wieder reparierte Fahrgestelle zur Verfügung standen. Die Bezeichnung Sd.Kfz. 131 erhielten die ab Juni 1942 ausgelieferten Fahrzeuge, die mit der deutschen PaK 40 ausgerüstet waren. Von diesem Typ wurden 1216 Stück gebaut. Versuche mit der 5-cm-PaK 38, mit der zwei umgebaute Fahrzeuge im Januar 1942 an die Front gelangten, wurden aufgrund der zu geringen Durchschlagsleistung gegenüber dem T-34 nicht fortgeführt. Obwohl der Panzerjäger durch die 15 mm starken Schutzschilde nur schwach gepanzert war und einen oben offenen Kampfraum besaß, leistete er eine wertvolle Hilfe bei der Panzerabwehr auf dem östlichen Kriegsschauplatz.





Quelle technische Daten und Beschreibung z.Teil : Wikipedia.de
Aktualisiert (Sonntag, den 03. Juli 2011 um 19:41 Uhr)

