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Kfz 1 - VW Typ 82 - Revell - 1:9

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gebaut Dezember 2007

Diese großen 1:9er und 1:16er Modelle sind zwar relativ einfach zu bauen , aber die Lackierung empfinde ich als sehr schwierig. Das große Modell ist schlecht zu handhaben , die sehr großen Flächen sind nicht einfach zu lackieren und Alterung und Verschmutzung gehen mir auch nicht so leicht wie bei den 1:35er Modellen von der Hand.

Das große Fahrzeug ist mir einmal während der Bauphase vom Tisch gefallen und dann nochmal beim Lackieren aus der Hand gerutscht. 
Das hat mich schonmal jede Mengen Nerven gekostet.

Dann , als es komplett bis auf die Scheibe fertig war, habe ich feststellen müssen das die leicht laufenden Räder auch ein Problem sein können. Irgendwie ist mir der VW vom Tisch gerollt und voll auf der Vorderachse aufgeschlagen : beide Räder ab , Aufhängung zertrümmert , Windschutzscheibenrahmen gebrochen , Scheinwerfer ab , Motor komplett aus der Halterung gerissen usw usw .....

Irgendwie habe ich dann doch noch einmal alles repariert und er ist trotz allem fertig geworden !

Das Modell besteht aus über 500 Teilen und ist trotz des hohen Alters von sehr guter Qualität. Kaum Grate , keine Fehlstellen , keine verzogen Teile - der Bau war ein reines Vergnügen. Der Motor ist sehr detailliert nachgebildet , die Lenkung ist voll funktionsfähig und , wie ich feststellen musste , die Räder drehen sich sehr leicht !!

Der Typ 82 ist ein offener, kantiger Wagen mit Stoffverdeck und umlegbarer Windschutzscheibe. Er hat vier Türen und bietet Platz für vier Personen. Das Reserverad liegt auf dem abfallenden Vorderwagen, in dem sich auch ein von innen zugängliches Fach für einen Benzinkanister befindet. Der Kofferraum liegt zwischen den Hintersitzen und dem Motorraum und ist von oben bzw. von vorne zugänglich. Die Sitze sind mit Federn bespannte Rohrgestelle mit einer Polsterauflage. An Instrumenten gibt es nur einen Geschwindigkeitsmesser und vier Anzeigeleuchten. Ab März 1943 wurde auf Fahrtrichtungsanzeiger, das zweite Rücklicht und auf den elektrischen Starter verzichtet. Der Innenraum zeigt keinerlei Verkleidungen oder sonstigen Luxus.

 

Technik:

  • Luftgekühlter Vierzylinder-Viertakt-Boxermotor mit 1131 cm³ Hubraum und 25 PS Leistung; erste Modelle bis 1940: 985 cm³ und 23,5 PS
  • Unsynchronisiertes Vierganggetriebe, 1. und 2. Gang geradverzahnt mit Schieberad (höhere Geräuschentwicklung, jedoch weniger Verlustleistung), 3. und 4. Gang schrägverzahnt (leiser) mit Stiftschaltung
  • Hinterradantrieb mit automatisch wirkender (selbsthemmender) Differentialsperre (Kurvenscheiben und Gleitsteine)
  • Vorderachse: Einzelradaufhängung (Kurbellenkerachse, Vorderachskörper mit zwei Kurbellenkern und Drehstabfederung mit Blattfederpaketen), Lenkung mit Spindel und Mutternsegment; die Mutter greift nur von oben in die Lenkspindel.
  • Hinterachse: Pendelachse mit äußeren Stirnradgetrieben für mehr Bodenfreiheit (Portalachsantrieb) und höheres Drehmoment, geführt an Längslenkern mit querliegenden Drehstäben
  • 6-Volt-Bordnetz mit Gleichstromlichtmaschine 130 Watt
  • Seilzugbremse
  • Höchstgeschwindigkeit 80 km/h

 

 

Quelle für  technische Daten und Beschreibung zum Teil : Wikipedia.de

 

 


 

Das Modell wurde leider im Oktober 2011 zerstört und existiert nicht mehr !

 


 

Aktualisiert (Dienstag, den 07. Februar 2012 um 08:27 Uhr)

 

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