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Kfz.70 Horch 1a - Tamiya - 1:35

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gebaut Mai 2006

 

DSCN6810

 

Bechreibung des Fahrzeuges aus der Bauanleitung:


Mitte 1930 stellte die deutsche Wehrmacht ein Programm auf um die truppen mit einer Reihe von standardisierten Fahrzeugen auszustatten. Automobile über 3 Liter Hubraum wurden als "schwere" Typen bezeiochnet , auch der Horch 1a. Die Horch Auto-Union stellte diesen PKW von 1939 bis 1940 her und das Fahrzeug konnte bis Ende des Krieges auf allen Plätzen gesehen werden. Lang war die Produktionszeit zwar nicht, den bereits ab 1941 lief das Schell Programm , das dazu diente , das Fahrzeugwesen zu vereinfachen.
    
        


    

Die Schwere Karosserie wurde nunmehr auf das Fahrgestell des leichten Einheits-LKW montiert, das Aussehen jedoch blieb fast gleich. Technisch hervorragen war das Fahrgestell von Horch , auffallend die lenkbare Hinterachse, die das Fahrzeug in allen Lagen bestens möverierbar machte.

Ähnlich war der Horch 1b, jedoch mit der normalen Hinterachse. Der Aufbau wurde aus Metall gepresst, die Ersatzräder wurden in seitlichen Nischen untergebracht und die Türen waren abnehmbar.

Der V8 Motor von Auto-Union hatte 3,8 liter Hubraum mit 31 PS bei 3600 U/min. Radstand 3000mm , Gewicht 3150 kg, 5 Vorwärtsgänge.    

 

 

         DSCN6729



Hier mal kein Baubericht , stattdessen möchte ich mich diesmal nur auf die Lackierung konzentrieren.

Ich möchte eine Horch Einheitskraftwagen als KFZ 70 Truppenumbau mit 2cm Flak in Afrika darstellen.

Dazu habe ich erst einmal den Tamiya Bausatz des Horch 1a komplett zusammengebaut. Lediglich die Sitze fehlen noch, da die seperat lackiert werden. Im hinteren Bereich habe ich eine Plattform zum Aufbau der Flak eingesetzt. Von einem Umbau hatte ich ein Stück LKW Ladefläche über , die kommt hier zum Einsatz. Die 2cm Flak von Tamiya war bei meinem ersten Horch inkl. Anhänger dabei. Der Anhänger wird hier natürlich nicht benötigt.Das Fahrzeug war original in grau lackiert und wurde dann in Afrika in sandfarben getarnt. Die Tarnung wurde "feldmässig" aufgetragen und war deshalb nicht von sehr guter Qualität.

Folgendes will ich darstellen:

1. ungleichmässige, nicht überall deckende Farbe in verschiedenen Tönungen- das ist durch entsprechendes Lackieren und Mischen der Farben bereits geschehen

2. Lackablatzer durch schlechte Farbhaftung und durch Steinschlag - solche Lackschäden haben ungleichmässige runde Formen. Diese Schäden will ich durch die Salzkristalle darstellen.

3. Kratzer durch Ausrüstungsgegenstände, Stiefelsohlen und sonstige mechanische Einwirkungen.- dazu erzeuge ich die Kratzer durh vorsichtiges Abschaben mit der Skalpellklinge

4. Großflächiges Abschleifen der Farbe auf der Ladefläche durch häufiges Betreten und Bewegen von Gegenständen- wird dargestellt durch Abschleifen mit feinem Naßschleifpapier

So sieht das Fahrzeug ohne Farbe aus:
    
          

    
        
    

Als ersten Schritt habe ich alles in Tamiya dunkelgrau XF24 lackiert. Darüber eine Schicht Tamiya Klarlack glänzend.
    

   

Nachdem der Lack komplett durchgetrocknet ist habe ich an verschieden Stellen feuchte Salzkörner aufgebracht.
    
        
       
   

Die Salzkörner habe ich gut trocknen lassen. Danach kommt eine wolkige, nicht ganz deckende Lackierung in verschieden abgetöntem Tamiya XF 59 Desert Yellow mit der Airbrush. Nach dem trocknen dieser Lackschicht habe ich die Salzkörner abgebürstet.

Das Ergebnis sieht schon mal recht überzeugend aus:
    
                

       


       
        
        
        
        
        
            
    

An den Kotflügelkanten, den Türgriffen , Türschwellen, Scharnieren, Kanten der Motorhaube und anderen exponierten Stellen habe ich den Lack nun ebenfalls etwas durch Kratzen mit der Messerklinge entfernt.
        
    
            
   

 

   

Statt Aufklebern will ich hier auch erstmals eine Lackierschablone verwenden. Mit Tamiya Band habe ich die Schablone an den Türen befestigt . ( Die Schablone hat in der Palme natürlich kein quadratisches Loch - ich habe das Symbol nachträglich mit Photoshop entfernt)
        
 
  
        
    
            
                                                       
    

Zur Lackierung der Flak gibt es nicht so viel zu sagen , da ich hier keine so starke Abnutzung darstellen will. Die Flak soll auch grau bleiben. Also habe ich erst Tamiya dunkelgrau aufgetragen und dann Klarlack glänzend.
        

          
    

Das Fahrzeug wurde dann komplett leicht mit sehr stark verdünnter Ölfarbe "gewaschen". Dazu verwende ich eine Mischung von schwarz und braun. Anschliessend nochmal Klarlack matt:
    
        
        
       

        
   


 

 

       
        
        
   

Aktualisiert (Dienstag, den 07. Februar 2012 um 17:22 Uhr)

 

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