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Sd.Kfz 181 PzKpfW VI - Tiger - Panzer 131 , sPzAbt 504 RC 1:35

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gebaut vom 1.2 bis 4.2.2007

Panzerkampfwagen VI- Tiger I - frühe Version  Sd.Kfz.181 von Tamiya in 1:35 als RC Modell

Panzer 131 , sPzAbt 504 , Tunesien , April 1943  

Von Tamiya gibt es 3 verschiedene RC Panzer in 1:35 : der hier gezeigte Tiger I , einen Königstiger und einen Leopard der Bundeswehr. Diese Modelle hatten in der Vergangenheit einen Ladenverkaufspreis von 119.- € .

In den letzten Monaten konnte man den Tiger I und den Königstiger bei einigen Händlern als Restposten für 34,90 € bekommen. Wenn man bedenkt das die Standmodelle von Tamiya schon locker 30.- bis 35.- € kosten und hier zum Inhalt der normalen Standmodell Packung noch eine komplette RC Anlage inkl. Motoren und Getriebe beigepackt ist bleibt einem eigentlich nur eine Wahl : KAUFEN !

Ich habe mir dann auch gleiche beide Bausätze zugelegt und baue als erstes den Tiger I.

Der Packungsinhalt macht schon bei der ersten Durchsicht einen sehr hochwertigen Eindruck. Alle Teile sauber einzeln verpackt , ein großer Decalbogen zu Darstellung von 6 verschiedenen Fahrzeugen und eine sehr detaillierte Bauanleitung. Das einzige was man zusätzlich braucht sind Farben , Kleber und die Batterien.

Das Modell entspricht weitgehend dem normalen Bausatz , lediglich einige Teile für den Antrieb liegen zusätzlich bei . Allerdings erfordert die Tatsache das später alles beweglich und demontierbar sein muß eine etwas andere Vorgehensweise als bei einem Vitrinenmodell.

Ober und Unterwanne werden nicht verklebt und müssen einzeln lackiert werden. Alle Laufrollen und Treibräder werden einzeln lackiert und gealtert wobei man darauf achten muß das die Achsen und Bohrungen frei von Farbe bleiben.
        
                                                  
    

Als erstes werden Oberwanne und Turm zusammengestzt. Die Teile passen hervorragen ohne Spalten exakt zusammen. Am ganzen Modell musste absolut nichts gespachtelt werden !
    
 
    

Das Entgraten und Zusammensetzten der 32 Laufräder aus 50 Einzelteilen ist der einzige Bauabschnitt der nicht unbedingt so viel Spaß macht - aber darum kommt man bei einem Tiger eben nicht herum.

Das spätere Lackieren der 32 Gummibandagen ist dann ebenfalls eine regelrechte Fleißarbeit !

Auf den beiden Bildern unten sieht man den Aufbau der Treibräder. Obwohl alles nur zusammengeklebte Plastikteile sind machen sie später einen sehr stabilen Eindruck.
    
    
   

Oberwanne und Turm sind zusammengesetzt und alle Anbauteile die mitlackiert werden sind angebaut. Es fehlen lediglich noch die Werkzeuge die seperat lackiert werden .Je nachdem welche der 6 möglichen Varianten man baut werden verschiedene der beiliegenden Teile benötigt z.B.: Ersatzkettenglieder am Turm , andere Luftfilter , andere Ausführung der Kanonenblende u.s.w.
    
                
    

Nun werden alle Teile mit Tamiya XF 59 Desert Yellow lackiert. Anschließend werden wolkig Aufhellungen aufgesprüht. Danach wie üblich Klarlack glänzend , dann die Aufkleber und wieder Klarlack glänzend als Versiegelung vor der Alterung mit Ölfarben.
    

    

Während die Farbe trocknet hat man nun ausreichen Zeit die Getrieb für den Fahrantrieb zusammenzusetzen.

Auch das ist aufgrund der hervoragenden Anleitung schnell erledigt. Jedes der beiden Getriebe für die rechte und linke Kete besteht aus 4 Zahnrädern und 2 Achsen.

Die beiden Antriebsmotoren werden nach Aufstecken der Ritzel einfach an das Getriebegehäuse angeclipst.

Danach setzt man den kompletten Antrieb in die Unterwanne und verschraubt ihn seitlich mit 2 Schrauben.

Der Motor der Turmdreheinheit und die Elektronik für die Steuerung finden dahinter ihren Platz - damit ist die Wanne dann auch restlos ausgefüllt.
        
    
      

Das Getriebe zum Drehen des Turmes wird aus 6 Zahnrädern zusammengebaut , durch diese hohe Übersetzung ergibt sich später einw relativ realistisch langsame Drehbewegung.
    
       
    

Die Ketten werden nicht wie sonst üblich heiß vernietet sondern geklebt. Das Material reagiert sehr gut mit dem Plastikkleber und die Verbindung macht einen absolut stabilen Eindruck !

Die Laufräder bestehen aus ingsgesamt 6 verschieden Ausführungen , da diese aber jeweils nur am richtigen Platz passen ist ein Verwechseln ausgeschlossen.
    
    
                
    

So ist in nur 4 Bastelabenden ein schönes ferngesteuertes Modell entstanden dem man auf den ersten Blick sein elektronisches Innenleben überhaupt nicht mehr ansieht.

Ich habe deshalb einen kleinen Film ( 3 MB ) dazu gemacht auf dem man das Fahrzeug in Aktion sehen kann. Durch die nicht proportionale Steuerung wirken die Bewegungen zwar etwas ruckartig und schnell , aber damit kann ich aufgrund des sehr geringen Aufwandes leben.

 

 

Aktualisiert (Dienstag, den 05. April 2011 um 10:26 Uhr)

 

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