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Kfz 385 Opel Blitz Brennstofftransporter - TVA - 1:35

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gebaut März 2006

Der Opel Blitz Brennstofftransporter Kfz. 385 wurde von der Luftwaffe als Flugfeldtankfahrzeug eingesetzt.

Bei den V2 Abschußrampen war er ebenfalls zum Transport des sogenannten B-Stoff (Alkohol) in Verwendung.

Das Tankfahrzeug für den T-Stoff (Wasserstoffperoxyd, H2 O2) hatte einen völlig anderen Tank und das "normale" Fahrerhaus .

 

 
 

 

          

Der TVA Bausatz ist ein Umbausatz aus Vacu und Resinteilen für den 3t Opel Blitz von Italeri.
        
    
    

Im Karton findet man:

1. Bauanleitung

Die Bauanleitung umfasst nicht nur den Umbau sonder besteht aus einer kompletten Anleitung - also auch für die Teile des benötigten Italeri Bausatzes. Sie ist sureichend detailliert , allerding beinhaltet sie keinerlei Angaben zum Originalfahrzeug oder zur Lackierung. hier ist man auf andere Quellen angewiesen.

 

2. Decalbogen

Den habe ich nicht photographiert, da man die weiße Schrift auf dem weißen Hintergrundpapier dann doch nicht erkennen kann. Er enthält die Beschriftung " Feuergefährlich" und die Zahl "3" zweimal soeie Nummernschilder.

3. Resinteile

Das Fahrerhaus samt Windschutzscheibenrahmen liegt in Resin bei , da beim B-Stoff Tanker eine einfache Holzkabine verwendet wurde. Desweiteren findet man die Leiter vom Tank und einige Kleinteile in Resin . Die Qualität ist ok, lediglich die üblichen Grate sind vorhanden.
        
           
                                        
    

4. Vacu Teile

Ein Vacu Bogen beinhaltet die Teile für den Tankaufbau, die Details sehen gut aus - die paßgenauigkeit ist für ein Vacuteil recht gut !

       
    

Als erstes habe ich die Teile grob mit einer Schere ausgeschnitten und dann möglichst exakt mit dem Bastelmesser. Zuerst habe ich den eigentlichen Behälter aus 6 Teilen zusammengeklebt. Die passgerecht geschnittenen Teile werden dazu einfach zusammengepresst und dann habe ich die Trennfuge mit dem sehr dünflüssigen Tamiya Kleber bestrichen. Der läuft dann schön in den Spalt und das material wird sehr weich. Bei relativ starkem Druck gibt es dann an den Ränder soweit nach, das alle Lücken und Spalten verschwinden.
    
        
               
    
                
    

Auf den Bildern oben habe ich auch schon das erste mal verspachtelt und geschliffen. Den Vorgang musste ich dann allerdings noch zweimal wiederholen, bis die Klebefugen nicht mehr zu sehen waren.

Hier der Tankaufsatz und ein Kotflügel vor dem Ausschneiden:
    
        
            
       
    
                
    

Auf dem nächsten Bild sind diese Teile dann eingeklebt und komplett verpachtelt und geschliffen:
    
        
       
        
            
    

Der Zusammenbau der Vacuteile war eigentlich viel einfacher als ich gedacht habe. Man muß nur beim Auschneiden und verschleifen immer mal wieder die Passgenauigkeit testen und nach dem Zusammenbau etwas Zeit ins Verspachteln und Schleifen investieren. Das Ergebniss ist jetzt eigentlich schon ganz o.k. Die Vacu Teile waren nach den Ausschneiden ziemlich "schlabberig" , umso erstaunlicher ist es wie fest und stabil jetzt alles geworden ist.

Beim Verschleifen muß man allerdings höllisch aufpassen das man nicht versehentlich das sehr dünne Material durchschleift - Ruck Zuck hat man da ein Loch eingeschliffen. Ist mir natürlich auch passiert !

Dadurch das das Material so dünn ist kann man leider nicht einfach die angegossenen Griffe abschneiden um sie durch Draht oder Ätzteile zu ersetzen - wenn man da was wegschneidet hat man sofort ein Loch !

Deshalb habe ich hier von weiteren Verbesserungen Abstand genommen , die angegossenen Griffe sehen zwar etwas grob und unscharf aus , aber nach der Lackierung und dem betonen der Kanten durch verdünnte Ölfarbe wird das schon gehen.
    
Als nächstes wird die Motorhaube abgetrennt. Hier sollte man etwas mehr Material als nötig stehen lassen und sie später durch schleifen oder feilen genau einpassen.
    
   
                
        
    

An beiden Seitenteilen wird die Tür entfernt. Hier ein Vorher / Nachher Bild dazu:
        
   
                
        
            
    
                
            
    

Dann wird aus den Teilen das Vorderteil dees Fahrerhauses zusammengebaut und durch ein wenig nachfeilen und schleifen auf das Resinteil angepasst.
        
    
            
     
    

Den Tank habe ich grau grundiert um die letzten Oberflächenfehler besser zu sehen. An ein paar Stellen musste ich dann noch etwas nachschleifen und spachteln. Dann habe ich die Farbe an den Klebestellen für die Anbauteile abgeschliffen damit der Kleber besser hält.

Über Farbe und Funktion des Dreiecks bzw. der Pyramide auf dem Dach habe ich immer noch keine Informationen gefunden. Es wird wohl kein Anhängerdreieck sein sondern wahrscheinlich eine Warntafel wegen des explosiven Tankinhaltes. Auf dem Deckelbild des Kartons scheint es weiß zu sein. Da ich keine anderen Informationen dazu habe werde ich es dann auch weiß lackieren.

       
    
                                    
Der Fahrzeugrahmen wird ohne größere Änderungen zusammengebaut, lediglich 2 Quertraversen musste ich minimal kürzen damit der Tankaufbau passt.
    
   
                
        
        
    

Eine letzte Paßprobe vor dem Lackieren !
    
       
        
        
        
       

Aktualisiert (Dienstag, den 07. Februar 2012 um 17:18 Uhr)

 

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