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Home RC-Modellbau King Blackfoot

King Blackfoot

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gebaut  Nov/Dez 2004

Hier ein kleiner Bau und Erfahrungsbericht zum King Blackfoot von Tamiya

 Wie jedes Jahr fand auch 2004 wieder eine große Modellbau, Elektronik und Computer Messe in Stuttgart statt. Da mich das alles intressiert wollte ich natürlich unbedingt hin. Also gings am Samstag morgen mit 2 Freunden los. Bisher habe ich schon einige Plastikmodelle gebaut und ich sammle auch schon länger Standmodelle von Motorrädern und Gabelstaplern, aber ein RC Modell hatte ich noch nie. Im Jahr davor konnte ich mich noch mit Mühe und Not beherschen aber diesesmal gab's kein Halten mehr. Hansjörg und ich wollten uns jetzt unbedingt ein ferngesteuertes Auto kaufen, möglichst was , mit dem man auch gut im Gelände fahren kann. Nachdem wir uns auf verschiedenen Messeständen etwas umgesehen hatten , haben wir uns dann kurzentschlossen für den Tamiya King Blackfoot entschieden. Also schnell zum Stand mit dem günstigsten Preis (125 € inkl. Akku) und 2 Blackfoot gekauft. Elektronische Fahrregler haben wir dann auch noch gleich mitgenommen. Ich habe den Zusammenbau mit einigen Fotos dokumeniert.

 

 

 

Nachdem ich den doch recht großen und sperrigen Karton mit der S-Bahn nach Hause transportiert hatte ( das nächste Mal fahr ich wieder mit dem Auto - man weiß ja vorher nie ob man sich beim Einkaufen beherrschen kann ... ) kam zuerst mal eine positive Überraschung: Der Bausatz enthät viel mehr Teile als erwartet - also sicher jede Menge Spaß beim Zusammenbau !
    
 


Alle Kleinteile ( Schrauben, Lager, Mechanik-teile) sind nach Baugruppen sortiert in Tüten verschweisst, so das man immer nur die wirklich gerade benötigten Teile auspacken muß. Das vermeidet Chaos auf dem Arbeitstisch. Die Bauanleitung ist sehr detailiert und alle Schrauben sind nochmal im Maßstab 1:1 abgebildet so das man sich das nachmessen sparen kann. Perfekt !
        
    
            
    
            
    
    

Die Reifen sind schon beeindruckend groß , oder ??
        
   

            
       

 

 

        
    
            
   
   
            
Links oben die Einzelteile für das Getriebe, rechts das Kegedifferential ohne Verschlussdeckel. Die kleine Tube Fett, die Tamiya mitgeliefert hat reicht meiner Meinung auf keinen Fall, ich habe noch einiges an normaler Vaseline zusätzlich gebraucht
    
       

 


            
    

Links im Bild die mitgelieferten Nylon-Gleitlager. Ich kann nur empfehlen diese durch richtige Kugellager zu ersetzen. Aufgrund des leichteren Laufes und der größeren Lebensdauer lohnt sich die Investition von rund 12 Euro sicher.
    
    
                
            
 
    
    
                
    

Das Getriebegehäuse in geöffnetem Zustand, dann das komplette Getriebe. Auf dem nächsten Bild ist die Hinterradaufhängung montiert.

Unten  schließlich noch die restlichen Teile, die am Heckteil montiert werden, wie z.B. Motor, Motordeckel und Karosseriehalterung.
    
        
       

            
    
                      

Links  die Teile für den Chassisrahmen, rechts  die Kleinteile für die Lenkung und die Vorderradaufhängung

   
   

Die Stoßdämpfer wirken ziemlich primitiv und wackelig - dieser erste Eindruck bestätigt sich auch nach der Montage ins Chassis - hier lohnt sich sicher ein Umbau auf hochwertigere Teile. Ich werde die Dinger jedenfalls baldmöglichst auswechseln !   

            
   

Der Einbau vom Servo war kinderleicht, den Empfänger und den Fahrregler habe ich mit doppelseitigem Klebeband befestigt. Jetzt nur noch die Kabel mit ein paar Kabelbindern befestigen - dann steht einem ersten Funktionstest nichts mehr im Wege.
          

      

Bei dem Aufkleberim Flammendesign an der Motorhaube habe ich jede Flammespitze exakt ausgeschnitten - das war vielleicht ein Fehler da die nun sehr spitzen Enden nicht so gut halten. Ich fürchte die werden sich bald lösen, vielleicht hätte man da mehr von der durchsichtigen Trägerfolie stehen lassen sollen !
    
   

Die seitlichen Flammenaufkleber habe ich nicht angebracht, erstens wegen der oben beschrieben Probleme und zweitens wäre mir dann das ganze auch irgendwie zu bunt geworden. Auf keinem Fall sollte man die Karosserie lackieren, bereits beim ersten kleinen Crash wäre die Farbe zerkratzt und das schwarze Plastik kommt durch.
       

So, nun ist er fertig !

18.11.2004


Der Zusammenbau hat mir mehr Spaß gemacht als zuerst erhofft und in wenigen Stunden ist ein ganz nettes Modell entstanden. Die von Tamiya mitgelieferte Bauanleitung kann man nur als perfekt bezeichnen, alle Teile haben problemlos gepasst, nichts hat gefehlt , im Gegenteil, einige Teile waren sogar doppelt vorhanden.Nach Einlegen der Akkus hat dann auch sofort alles funktioniert und einem ersten Test im Gelände steht nichts mehr im Wege. Auf der nächsten Seite findet Ihr noch ein großes Bild vom fertigen Modell. Wer wissen will wie sich der Blackfoot fährt und wie meine sonstigen Erfahrungen mit dem Modell sind kann dazu weiter unten meinen Erfahrungsbericht lesen.
    

        
    

positiv
Der Blackfoot ist richtig schnell, der Motor zieht gut durch und Wheelis aus dem Stand sind jederzeit möglich. Kleinere Crashs übersteht das Fahrzeug problemlos ( was bei einem Frontalzusammenstoß mit einer Betonmauer passiert, sieht man auf den Bildern weiter unten ).
              
negativ
Bereits beim Zusammenbau sind mir 2 Schwachpunkte besonders aufgefallen:Die Stoßdämpfer und die Lenkung haben viel zuviel Spiel. Dadurch ist es praktisch unmöglich den Geradeauslauf vernünftig einzustellen. Man muß ständig mit der Lenkung nachkorrigieren so das man eigentlich statt einer geraden Linie immer Schlangenlinien fährt.
            

Was passiert, wenn man frontal gegegen eine Wand fährt ?

 

25.12.2004

 Bei einer kleinen Testfahrt im Garten bin ich aus Unaufmerksamkeit voll gegen eine Mauer gefahren. Die Karosserie hat den Zusammenstoß nicht so gut vertragen wie der Rest des Fahrzeugs. Die Karosserie aus Hartplastik ist nicht nur sehr schwer , sie bricht auch leicht. Ich werde mal sehen ob ich eine passende Lexan-Karosserie bekommen kann.

 

Neue Lexankarosserie

30.12.2004     


Bei ebay habe ich die Lexan Karosserie von einem Tamiya "Stadium Thunder" gefunden. Es sah so aus als könnte sie auf das Blackfoot Chassis passen. Ich habe sie jedenfalls ersteigert - und sie passt !! Rechts sieht man die fertig zugeschnittene Karosserie und unten nach dem Lackieren mit Aufklebern. Mit dem Ergebis bin ich jedenfalls zufrieden und die neue Karosserie ist auch viel leichter und elastischer. Mal sehen wie lange die jetzt hält ....
        
     
                
    

Blackfoot im Winter

Dezember 2005     
   

Im Schnee bleibt der Blackfoot mit seinem Hinterradantrieb sehr schnell stecken und es geht gar nichts mehr.

Auf glatter , fest gefahrener Schneedecke läßt er sich aber mit etwas Gefühl durchaus bewegen und man kann spektakuläre Dreher und Schleuderaktionen hinlegen.

Nach diesem Winter habe ich mich dann von meinem Blackfoot getrennt ( ebay ) um ein neues RC Projekt anzufangen !

Das Modell ist für RC Anfänger sicher gut geeignet da es nicht zu teuer und leicht zu bauen ist , im Fahrbetrieb stößt der 2 WD Antrieb jedoch schnell an seine Grenzen.
            
                
       


            
    
                

Aktualisiert (Sonntag, den 29. März 2009 um 09:48 Uhr)

 

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